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SkyWay Capital – SkyWay-Innovations-Centrum (SWIC)

Das SkyWay-Innovations-Centrum (SWIC) in den VAE.

SkyWay Capital. Damit die Partner in Nahost sich von der Effizienz des schienengebundenen Seil-Verkehrs überzeugen können, errichtet man in Schardscha das SkyWay-Innovations-Centrum (SWIC).

Das neue Centrum unterscheidet sich erheblich von dem EcoTechnoPark in Weißrussland. Beim Bau des Innovativen Centrums in den VAE müssen wir Lufttemperaturen bis 60 Grad, Sandstürme und korrodierendes Meersalz in der Luft und im Grundwasser berücksichtigen. Die Vorführungen von SkyWay in Weißrussland reichen nicht aus, den Auftraggeber von der erfolgreichen Arbeit der schienengebundenen Seil-Infrastruktur unter tropischen Bedingungen zu überzeugen.

Vergleiche Testanlagen in Weißrussland

Die geringe Größe der Testanlagen in Weißrussland erlauben nur Geschwindigkeiten bis 102 Km/h (höhere Geschwindigkeiten würden auf den kurzen Trassen zu Unfällen führen). Ebenso kann man Auftraggeber nicht davon überzeugen, dass auf diesen Trassen ÖPNV oder Frachtverkehr mit Geschwindigkeiten bis 150 Km/h gefahrlos möglich sind. Unter tropischen Verhältnissen benötigen wir für einen gefahrlosen Betrieb Trassen von mehr als 2 Km Länge.

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Die Testabschnitte in Marjina Gorka sind von vornherein nicht für schweres Rollmaterial von 50 Tonnen ausgelegt (dies ist das Gewicht eines schweren Panzers). Aber gerade Technik mit solcher Tragfähigkeit und einem Beförderungsvolumen (300 Passagiere und mehr) ist für unsere Nahost-Partner aus Ländern vom Persischen Golf interessant.

Die neue technologische Basis des Projekts ist Bestandteil eines großen Vorhabens für die Einführung von SkyWay-Verkehrslösungen in die Infrastruktur einer reichen und sich schnell entwickelnden Region. Lokale Partner zeigen nicht nur ihr starkes Interesse, sondern vermitteln auch potentielle Auftraggeber aus anderen Ländern. Die offizielle Nachrichtenagentur der VAE meldet, dass der Chef des Verkehrsministeriums von Dubai beim Treffen mit Anastasia Palaschtschuk, der Handelsministerin des australischen Bundesstaates Queensland, sich über die Perspektiven von SkyWay äußerte, sich an der Erhöhung der Automatisierung der Verkehrs zu beteiligen.

SWIC wissenschaftliches Produktions-Cluster

Das SWIC in Schardscha ist ein wissenschaftliches Produktions-Cluster, in dem der ÖPNV und der Frachtverkehr in allen Typen vertreten sind: Hängend und aufgesetzt, auf einer oder zwei Schienen, mit flexibler, starrer und halb-starrer Trassenstruktur, prinzipiell verbessert und vervollkommnet, d.h. einer neuen, einer fünften Generation. Im Rahmen des SWIC werden Verkehrsmittel und Infrastruktur-Lösungen getestet und zertifiziert. Das schließt das Fragment einer linearen Stadt mit Hochhäusern ein, ebenso eigene Forschungslabors und eine wissenschaftlich-technische Basis mit einer eigenen Zertifizierungseinrichtung. Außerdem soll das Centrum Teil der Infrastruktur von SRTIP (Wissenschaftlich-Technologischer Park von Schardscha) werden.

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Präsentation neuer Elektrofahrzeuglinien

Im SWIC in Schardscha wird man nicht nur das im EcoTechnoPark bereits geprüfte Rollmaterial vorstellen. Es werden auch neue Linien der Elektrofahrzeuge für den ÖPNV und die Frachtkomplexe vorgestellt. In der ersten Etappe wird es unter den Neuheiten ein Yuni-Car U4-431-01 für vier Passagiere geben. Außerdem das Fracht-Yuni-Cont, ausgelegt für Container von 20 oder 40 Fuß. Darüber hinaus plant man das Angebot der Fahrzeuge zu erweitern: Hängende und aufgesetzte Neuheiten, mit großer Tragfähigkeit und größerem Volumen. Sie können 200 Millionen Tonnen im Jahr befördern und bis zu 50 000 Passagiere im Jahr.

Im SWIC präsentiert man verschiedene Typen der Trassenstruktur und der Träger. Sie unterscheiden sich nicht nur äußerlich (z.B. legt man in Dubai großen Wert auf die Ästhetik der Infrastruktur). Wichtig ist auch die Tragfähigkeit, der Materialaufwand und die Bautechnologie. Man wird auch große Spannweiten präsentieren, bis zu 1000 Metern.

Neben voll funktionsfähigen Testabschnitten wird man beim SWIC die vollwertige Infrastruktur für den ÖPNV realisieren. Dazu gehören Stationen, Fahrkartenverkauf und Drehkreuze.

Um die Möglichkeiten der Entwicklung eines Netzes der schienengebundenen Seil-Trassen in der Region und weltweit sicherzustellen, wird man im SWIC wissenschaftliche Forschung, Konstruktion und Tests vorhalten. An der Amerikanischen Universität von Schardscha und dem Innovativen technisch-wissenschaftlichen Park in Schardscha soll ein Kompetenzzentrum eingerichtet werden, in dem Spezialisten für die Projektierung, Konstruktion, Bau und Betrieb des schienengebundenen Seil-Verkehrs ausgebildet werden.

Der Start von SWIC

Die erste Bauphase von SWIC ist die Errichtung eines ersten Abschnitts einer flexiblen schienengebundenen Seil-Trasse mit Spannweiten von 100 Metern, 200 Metern und 100 Metern. Dies ist analog der flexiblen Trasse im EcoTechnoPark. Die Trasse und die Infrastruktur dieses Komplexes wurde erheblich verbessert. In der Konstruktion berücksichtigte man und korrigierte kleinere «Kinderkrankheiten», charakteristisch für die ersten Muster der Technologie.

Darüber hinaus gehört zur ersten Bauphase ein innovatives Wohnmodul (Ökohaus). Es verkörpert eine Reihe origineller Naturschutz-Technologien. Neben der Demonstration des neuen Konzepts der Organisation des Wohnraums wird es als Büro des Projekts in Schardscha u.a. für den Empfang von Delegationen und so weiter verwendet werden. Die gleiche Bauphase umfasst die Verlegung von Kommunikationsleitungen, die Errichtung von Hilfsbauten, Kontrollpunkt und Autofahrten, die für die Arbeiten in den weiteren Phasen der Entwicklung des Innovationszentrums erforderlich sind.

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Das erste neue Fahrzeug, das SkyWay zeigt, wird das Yuni-Car U4-431-01 sein. Derzeit bereitet man es auf den Versand von Weißrussland in die VAE vor. Die meisten der nötigen Tests und Zertifizierungen sind bereits erledigt. Diese Fahrzeuge können Passagiere mit Geschwindigkeiten bis 150 Km/h unter bequemen Bedingungen befördern. Der Kraftstoffverbrauch wird 0,61 KW/h pro Passagier betragen oder 0,16 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer. Das ist eine Größenordnung weniger als bei einem durchschnittlichen PKW. In der neuen tropischen Version gibt es unter anderem eine leistungsfähigere Kühl- und Klimaregelung. Auch bei 60 Grad C wird in der Kabine eine Temperatur von 20 Grad C gehalten.

Welchen Problemen hat man sich gestellt und welche Ergebnisse erreicht?

Die Gesellschaft brachte in die Arabischen Emirate sehr viele atypische Lösungen. Für die Realisierung muss man sie an die lokalen gesetzlichen Vorschriften anpassen. Es ist klar, dass man in einem derart entwickelten Land wie den VAE leicht und schnell typische Wolkenkratzer bauen kann. Aber das Holzhaus von SkyWay, ein Ökohaus, wird das erste Holzhaus in den Arabischen Emiraten sein (!). Der Bau aus erneuerbaren Ressourcen, die den höchsten Anforderungen an Ökologie und Komfort entsprechen, war in diesem heißen Land aufgrund von Brandschutzvorschriften früher nicht möglich. Aber der «Strunnije Technologiji» gelang es in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern, den Bau dieses Projekts durchzusetzen und zu beginnen. Vielleicht wird es der Architektur im Nahen Osten einen neuen Trend verleihen.

Und es ist nur ein Haus. Von kleinsten Kleinigkeiten bis hin zu großen Projektelementen, von ungewöhnlichen britischen Steckdosen und separaten Wasserleitungen, die aus religiösen Gründen in den VAE erforderlich sind, bis hin zur Konstruktion von Trägern und Trassen – das alles erfordert zusätzliche Arbeit und Abstimmung mit den lokalen Behörden. Es ist eine sehr große Arbeit, die die Mitarbeiter der «Strunnije Technologiji» zusammen mit Kollegen aus den VAE in einem unglaublich kurzen Zeitrahmen bewältigten.

Bau ist grosse Herausforderung

Der Bau in den VAE selber ist eine kolossale und notwendige Erfahrung für den weiteren Fortgang der Gesellschaft. «Strunnije Technologiji» ist bereits gut in der Lage, im Rahmen der europäischen Anforderungen zu arbeiten, die für Weißrussland relevant sind. In den Arabischen Emiraten gelten andere Anforderungen, nämlich britische und amerikanische. Alle Arbeitsdokumente müssen in englischer Sprache vorgelegt werden. Nachdem unsere Fachleute gelernt haben, im Rahmen dieser juristischen Bedingungen zu arbeiten, können sie sich jetzt schnell in fast jedem Land zurechtfinden.

Wie geht der Bau voran?

Derzeit baut man zwei Stationen, die mit Ankerträgern kombiniert sind. Für die Montage sind zwei hohe Zwischenträger vorbereitet, die sich durch ein originelles Design auszeichnen. Die Arbeit wird von lokalen Auftragnehmern durchgeführt. Sie stehen dabei unter ständiger Kontrolle der «Strunnije Technologiji» und werden so unterstützt. Eine flexible schienengebundene Seil-Trasse kann man schnell errichten. In Schardscha wird dies in der Praxis gezeigt. Die vereinbarten Fristen werden eingehalten – trotz der neuen Bedingungen für die Gesellschaft und der mit dem Kunden vereinbarten Verschiebung des Beginns der Arbeiten um ein halbes Jahr.

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Bauplan

Bereits für Ende Mai – Anfang Juni ist geplant, den Bau der ersten Linie des neuen Parks abzuschließen. Arabische Partner und potenzielle Auftraggeber werden den SkyWay-Personenverkehr selber erproben können. Dieser wird speziell für sie in kurzer Frist errichtet sein. Den Kunden bietet sich nicht mehr ein Versuchsgelände, sondern ein echtes Infrastrukturprojekt mit allen notwendigen Elementen in tropischer Ausführung. Seit der Unterzeichnung der ersten Vereinbarungen dauerte es nur ein Jahr bis zum Abschluss der ersten Bauphase. Die SAO «Strunnije Technologiji» entwickelte grundsätzlich neue Verkehrstrassen (vorgespannte, fugenlose Trassen in drei Arten). Eine Infrastruktur für eine zweite Ebene (in drei Arten) und Rollmaterial (Schienen-Elektrofahrzeuge in mehreren Modellen), vollständig an die komplexen Natur-und klimatischen Bedingungen der VAE angepasst. So hat der Bau eines ersten ÖPNV nur wenig Zeit gekostet.

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Was kommt als Nächstes?

Im Innovativen SkyWay Center in Schardscha werden in den nächsten Bauphasen vier weitere Anlagen errichtet (drei für Fracht und Passagiere, eins nur für Fracht). Dabei wird das Rollmaterial hängend oder aufgesetzt genutzt. Unter den Neuheiten werden mehr Nutzfahrzeuge sein. Zum Beispiel ein Yuni-Cont für den Transport von See-Containern mit einem Gewicht bis 35 Tonnen; ein Yuni-Truck mit einer Tragfähigkeit von 25 Tonnen; sowie ein Yuni-Bus in Kombination der Module mit einer Kapazität von mehr als 300 Passagieren. Im Centrum wird es sehr bald funktionierende Passagier- und Fracht-Stationen geben. Weiters wird es auch ein Depot für die Wartung von Fahrzeugen und anderer Objekte geben.

SkyWay steht für ein komplexes Herangehen: Zu den Entwicklungen gehören Elektrofahrzeuge für den ÖPNV . Sie finden ein lebhaftes Interesse auf Ausstellungen, ebenso Drohnen mit hoher Tragfähigkeit, von denen wir bald berichten werden. All diese scheinbar willkürlichen Entwicklungen sind organisch in das Ökosystem des schienengebundenen Seil-Verkehrs eingeschlossen. Das ermöglicht eine breite Palette von Transportdienstleistungen.

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Der schwerste Teil der Arbeit in den VAE ist bereits getan. Die Geschäftskontakte sind etabliert. Der schienengebundene Seil-Verkehr und die damit verbundenen Lösungen sind den lokalen Fachleuten vertraut. Das bedeutet, dass der Bau noch schneller vorangeht.

Weitere Pläne: Die SkyWay Universität, kommerzielle Linien, Stadt- und Fernverkehrsnetze des schienengebundenen Seil-Verkehrs und lineare Städte. Viele dieser Pläne gelten noch als vertraulich.

SkyWay Capital Geschäftspräsentation – jetzt das Video ansehen & anschließend zur kostenlosen Anmeldung:

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